Natürlich
ist es in der westlichen Welt unangebracht über einen leeren Kleiderschrank zu
jammern. Doch können wir es nicht lassen
und füllen ihn deshalb kontinuierlich mit Neuem. Wirklich verwunderlich ist die
Tatsache daher nicht, dass spätestens bei Saison-Ende die Schranktür nicht mehr
zugeht, weil meterhohe Kleiderberge herausquellen. Meist sind wir zwar peinlich
berührt in diesen bitterbösen Momenten der Erkenntnis - doch wird schnell klar:
Das Zeug muss weg!
Bei alten oder nicht gut
sitzenden Kleidungsstücken sind wir meist recht rabiat. Sie landen im
Altkleider-Container, denn auf Ricardo oder Flohmarkt verkaufen kostet Zeit und
wird selten von Erfolg gekrönt. Doch bei neuwertigen, kaum oder gar nie getragenen
Kleidungsstücken ist unsere Schmerzgrenze wesentlich tiefer. Denn im
schlimmsten Fall haben die einfach nicht sitzen wollenden Designer-Jeans oder
Schuhe auch noch ein kleines Vermögen gekostet.
Swap der Umwelt zuliebe!
Die
Lösung dieses Dilemmas nennt sich: „Swap-Party“!
Die altbekannte Tauschbörse aus krisengebeutelten
Kriegsjahren ist wieder auferstanden. Was in New York und London längst
alltäglich ist soll nun auch nach Zürich kommen.
Neu an der heutigen Swap-Generation ist jedoch der umweltfreundliche
Aspekt. Kleider nicht wegwerfen -sie nicht dem gleichen Schicksal wie rund der
Hälfte der Altkleider-Container-Ware überlassen - heisst Gutes tun. Denn wir sparen
an nicht nachwachsenden Ressourcen – alle Synthetischen Textilien sind aus Erdöl oder Steinkohle – sowie auch
an den mit viel Aufwand nachwachsenden Rohstoffen. Zudem können sehr hoch
anfallende Kosten, die durch die riesigen Altkleider- Abfallberge, Produktionsschritte,
aufwändigen Rohstoffrückgewinnungs-Prozessen, Transporte sowie weitere
kostspieligen Arbeiten anfallen,
sinnvoller verwendet werden.
Warum Swap-Partys die besten sind?
Weil
man nie mit leeren Händen nach Hause geht!
An
der ersten von Annabelle organisierten
Swap-Party am 13.Oktober 2012 im Zürcher Kaufleuten teilzunehmen geht
kinderleicht.
So läuft’s:
Eure
neuwertigen oder gut erhaltenen Kleider oder Accessoires bringt ihr vor dem
Event ins Zürcher Kaufleuten. Dort wird eure Ware in vier Kategorien (Street/Cool/ Luxe
/Highend) eingeteilt und ihr erhaltet dafür Swap-Jetons.
Mit diesen könnt ihr wiederum neue heisse Teile kaufen. Wer selbst nichts zu
swapen hat zahlt Bar (Annabelle
spendet 50 Prozent des Erlöses einer Geburtsklinik in Tansania).
Wichtig: Vor Abgabe der Ware muss
im Internet ein Abgabe-Formular ausgedruckt werden um die Einsortierung in die
Kategorien zu erleichtern:
http://www.annabelle.ch/service/leserangebote/angebot-machen-sie-mit-beim-ersten-annabelle-swap-25325
Übrigens: Es heisst natürlich nicht umsonst Party. Denn zum Swapen wird live Musik aufgelegt, werden Drinks geschlürft, in der Peppe-Jeans-Lounge wird reger Austausch über die erbeuteten Teile betrieben und beim Beauty-Corner von Cliniquesorgen Make-up-Profis für eine kleine Auffrischung.
Wie wo wann?
Swap-Party: 13.10.2012
im Kaufleuten-Festsaal, Pelikanplatz, Zürich
16.00-17.00 Uhr Swapper
only
17.00-19.00 Uhr Swapper und Käuferinnen
Annahmetage:
Sa. 06.10, 10-13 Uhr im Hof (Kaufleuten) & Sa. 13.10, 10-13 Uhr im Festsaal



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